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Der Kurs Dramatisches Gestalten der Q11 lernte im ersten Halbjahr, wie man Regie führt, Theater spielt, sich im Raum bewegt und richtig artikuliert. Zu Beginn des zweiten Halbjahres entschied sich der Kurs dann für Eva Vieths Jugendstück Reich und schön, weil sich die Schüler und Schülerinnen gut mit den Charakteren identifizieren bzw. in sie hinein versetzen konnten. Rollen wurden verteilt, Verantwortliche für Kostüme, Requisiten und Maske sowie Umbau eingeteilt. Bald darauf ging es an das Probieren. Das eine oder andere Problem konnte, dank der Unterstützung von Frau Zimmermann, gelöst werden und so nahm das Stück immer mehr Gestalt an, wurde aufführungsfähig.
„Du bist nicht reich, du bist nicht schön – was willst du hier?“ Mit diesen Worten beginnt das Stück. X – ein Niemand und doch auch ein Jedermann, ein Jugendlicher von nebenan – steht auf einer Brücke und will springen. „X, das steht für alles, was nicht sein darf: die Einsamkeit, die Wut, das Besäufnis, das Unsichtbare.“ Das Stück geht anhand einer Reihe von kurzen Szenen den Gründen nach, warum Jugendliche „ausrasten“, sich einigeln – oder den Freitod suchen. Teils satirisch, tragikomisch und auch schockierend realistisch wird die Frage nach den Werten dieser Generation gestellt. Wer oder was kann helfen? Eltern? Schule? Oder Engel und Teufel? Welche Alternativen gäbe es? Und wird unser Stück ein Happy End nehmen?
Fotos Teil 2