| Aktuelles | Schulleitung | Verwaltung |
| Kollegium | Bildungsangebot | Förderverein |
| Schulentwicklung | Schulleben | Schulgebäude |
Ja, der Rasen war wahrlich nicht grün; ebenso wenig traf das klischeehafte Regenwetter auf unsere einwöchige (18.-25.07) Exkursionsfahrt zu. Vielmehr waren die begrasten Flächen in gräuliche Schleier gehüllt und der Himmel in nimmersattem Blau koloriert.
Schwarz war es bei der Abfahrt Dienstagnacht um 3:30 Uhr; noch schlaftrunken schleppten sich die gut 80 Schüler/Innen zusammen mit den Lehrkräften Frau Langheinrich, Frau Lutz und Frau Groh wie auch Herr Gegesz und Herr Kelz in zwei Busse. Nach rund 18 rückenschädigenden Stunden Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel: das Universitätsgelände in Canterbury (Südengland). Dort bezogen jeweils vier bis fünf Personen ein “Haus”, wo sie sich jeweils Küche und Bad miteinander teilten. Derartige Behausungen reihten sich haufenweise aneinander, sodass eine rege Kommunikation mehr als möglich war. Das schließt externe Bekanntschaften genauso mit ein: Beispielsweise mit einem Grüppchen Italiener, bei denen wir bewiesen haben, dass wir gute Verlierer in Sachen WM sind, oder bei ein paar Tirolern, oder eine Slowakin, die ebenso auf dem Campus wohnte.
Gemäß des Wortlautes “Studien-” Fahrt stand tagtäglich ein oftmals strapaziöses Vollzeitprogramm auf der Tagesordnung: An zwei Tagen wurde nämlich die Hauptstadt London abgelaufen; Besichtigen war zwar kaum möglich, aber dafür haben wir fast alles gesehen, was ein Rucksacktourist so aus seinem Reiseführer kennt ( den Tower, Buckingham Palace, Big Ben, das House of Parliament, St Paul´s und vieles mehr).
An anderen Tagen wurden Burgen erkundigt, Ortschaften durchspäht, die Nordsee unsicher gemacht oder die Kreideküste zu Dover bewandert. Alles in allem ein sowohl vielschichtiger als auch erfahrungstechnisch hochwertiger Streifzug in ein sich der Reise lohnendes Land.
Ein aufmerksamer Leser mag nun vielleicht eine Pub-Geschichte vermissen: Nun gut, wenn sich sechs Leute darum streiten, wer ein moddriges Ale trinkt, dem sollte damit Genüge getan sein. Und ein noch Aufmerksamerer bekommt schließlich noch die anfangs erwähnten Probleme und Erfreulichkeiten in anregender Kurzform:
“Die sind ja alle zu dumm zum Auto Fahren.”; ”You´re German? I like you!”; “Wie isst man das (Fish and Chips)?”; “Der Engländer putzt unsere Küche, ich kann es nicht glauben.”; London: “In welcher Straße gibt es wohl was zum Essen?” ; “Wo gibts Bier?” ; “Wir sind in England und lernen 20 Italiener kennen…” uvm.
Jörg Hüttner, K12