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Zwischen Vulkan und Labor

Das Schuljahr geht zu Ende - und die Hofer Gymnasien feiern. Am Wochenende tummelten sich Hunderte Besucher am "Schiller".

von Ernst Sammer

Hof - Vielfältige Gerüche zogen am Sonntag durch die Gänge des Hofer Schiller-Gymnasiums. Sie stammten aus der Waffelbäckerei, von Cocktails, Fischbrötchen und Fruchtspießen, der Herstellung von Lutschern oder von all den anderen Aktivitäten bei denen Essbares für die Schulfestbesucher zubereitet oder verkauft wurde. In den anderen Klassenzimmern lockten eine Spielshow, ein Bücherbasar, eine Zeitreise in die Antike oder auch ein Schafkopfturnier. Zwischen dem Schiller-Spiele-Triathlon und Bierbrauen gab es viele Aktionen, die den Schulalltag vergessen ließen. Die Besucher konnten geheimnisvolle selbst gebastelte afrikanische Masken erwerben und sich in einer Geisterbahn gruseln. Tanzvorführungen und ein kleines Bläserklassenkonzert boten dazwischen viel Abwechslung.

Ein besonderer Clou war jedoch die Show der Chemie-Schüler: Eingepackt in die Geschichte vom Rot- oder besser Blaukäppchen, krachte und stank es im Chemiesaal gewaltig. Zum Erstaunen der Zuschauer glänzten die hier zusammengebrauten Flüssigkeiten in immer neuen, unerwarteten Farben im Reagenzglas. Austretender Dampf aus anderen Gefäßen erinnerte dabei eher an eine Hexenküche als ein Schullabor. Im großen Innenhof spielte derweil die Band "Die Kaefers" auf und viele Hundert Besucher genossen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern.

Auszug aus dem Artikel vom 27.07.2010 im HOFER ANZEIGER

Im Chemiesaal stinkt's und kracht's - sehr zur Freude der vielen Besucher.

Wer's exotisch mag, kann sich ausgefallene, afrikanisch anmutende Masken kaufen.

 

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