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Dana Puchta (links) lässt sich von Johanna Stark im Beauty-Salon der 6 d verwöhnen.
Hof - Wer sich dem "Schiller" gestern näherte, wurde schon von Weitem von den "Kaefers" musikalisch begrüßt. Hunderte Menschen tummelten sich auf dem Schulhof, lauschten dem Gesang von Andreas Hahn und Stefan Bäumler, ließen sich von leckeren Gerüchen verführen oder saßen gesellig zusammen. Das eher herbstliche Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch und sorgte dafür, dass auch die Einladung zum Verweilen in der Aula angenommen wurde.
Die Klassenzimmer waren Schauplatz für allerlei Aktivitäten kreativer Schülerinnen und Schüler. Im "Beauty-Salon" der 6d waren Frisieren, Schminken und Nägellackieren angesagt. Den passenden Ausgleich dazu lieferte die "Männer-Betreuung" in der 6e. "Wir bieten Dart, Tisch-Kicker, Schach, Kniffel und jede Menge Cocktails, natürlich alkoholfrei", beschrieb Jan Kemnitzer, was sich seine Klasse für die Besucher ausgedacht hatte.
In der 8c konnte man Gummibären selbst herstellen und natürlich naschen. Im ersten Stock unterhielt die 6b ihre Gäste im Rahmen einer Flirtshow. "Herzblatt spezial", mit gekonnt trockenem Humor moderiert von Franziska Rauch, stand auf dem Programm. Dem Kandidaten fiel die Wahl nicht leicht. Schließlich entschied er sich für eine weniger wechselhafte Herzdame, nachdem ihm eine Konkurrentin schmeichelnd verraten hatte, dass sich ihre Lieblingsfarbe von grün hin zu knallrot ändere, sobald sie "ihn" erblickt.
Außerdem konnte man sich beim Carrerabahnrennen vergnügen, beim Bowling verausgaben, im Bücherbasar stöbern, sich Kurzfilme und Sketche ansehen, am Bobby-Car-Rennen teilnehmen, im Parcours der Sinne wandeln, Eistee schlürfen, Snacks im Café International genießen und noch viel mehr. Schade, dass das legendäre, riesige Fest immer nur einen Tag lang dauert.
Im Treppenhaus, wo sogar die "Schulhausdetektive" unterwegs waren, wuselten Schüler, Lehrer, Besucher treppauf und treppab wie im Bienenschwarm umeinander. Und so konnte man gar nicht anders: Man musste "mitsummen".
Von Sabine Schmidt
Erschienen in der Frankenpost am 25. Juli 2011
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