| Aktuelles | Schulleitung | Verwaltung |
| Kollegium | Bildungsangebot | Förderverein |
| Schulentwicklung | Schulleben | Schulgebäude |
Am Mittwoch, den 7. März 2007 brachen wir, 29 Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Jahrgangstufe, begleitet von den Lehrkräften Herrn Haushofer und Frau Jenkis, auf zu einem achttägigen Aufenthalt in Mogliano, einer kleinen Stadt in Nord-Ost-Italien, 15 km vor den Toren Venedigs gelegen. Da es der erste Austausch mit Italien seit langem und mit dieser Stadt der erste überhaupt war, wusste niemand so richtig, was ihn erwarten sollte und wie man in dem anderen Land zurechtkommen würde.
Doch schon sofort nach der Ankunft wurde klar, dass dieser Austausch ein ganz besonderer wird: Mit einer unübertroffenen Herzlichkeit und Offenheit wurde jeder von uns in seiner Familie aufgenommen. Jeden Tag versuchten unsere Partner und ihre Familien uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und organisierten für uns z.B. Ausflüge an freien Nachmittagen, Feste am Abend oder Fußballspiele an den Nachmittagen. Niemand hatte in der großzügig gehaltenen Freizeit je das Gefühl allein zu sein, oder nicht zu wissen was er tun soll, da sie sich einfach immer wieder aufs Neue etwas einfallen ließen.
Das Liceo Berto in Mogliano, eine durchaus moderne und einladende Schule, erwies sich ebenfalls als gelungener Gastgeber: Man gab uns als Willkommensgeschenke, einiges Informationsmaterial über die Region Venetien, überreichte jedem von uns T-Shirts der Schule, ermöglichte uns in ihrem italienischen Unterricht dabei zu sein und stellte uns sogar eine ihrer Lehrerinnen bereit, welche uns noch zusätzlich in ihrer Muttersprache Italienisch unterrichten sollte.
Doch natürlich machten sich auch unsere beiden Organisatoren über das Programm Gedanken und besichtigten mit uns die wunderbare Wasserstadt Venedig, reisten mit uns in die nahegelegene Universitätsstadt Padova oder führten Ausflüge in das benachbarte Treviso durch. Besonders lobenswert war bei allem die Ausgewogenheit aus kulturellem Programm seitens der Lehrkräfte und Zeiträumen, in welchen wir selbst entscheiden konnten, was wir taten.
Nach einer Woche war es dann jedoch soweit und wir brachen mit dem Bus wieder zurück nach Deutschland auf. Jeder war sehr traurig über den Abschied von unseren neugewonnen Freunden und so floss am Schluss so manche Träne. Jedoch konnte die ganze Gruppe zum Einen ihre Sprachkenntnisse enorm verbessern und zum Anderen ein wundervolles Bild von Italien und den dortigen Menschen mitnehmen, welches noch lange andauern wird. Jetzt freuen wir uns schon auf den italienischen Besuch in Hof im Oktober und hoffen unseren Partnern einen ähnlich unvergesslichen Aufenthalt bieten zu können.
Maximilian Hocke
Die Reisegruppe vor dem Rathaus in Mogliano
Empfang beim Bürgermeister der Stadt Mogliano
Vor dem Bahnhof in Mogliano