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Im Rahmen einer Schulinternen Lehrerfortbildung vermittelten am 9. März 2004 Frau Rall-Weiß aus Ebermannstadt und Herr Klement aus Forchheim dem Lehrerkollegium Methoden für ein eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen der Schüler.
Unter der Abkürzung EVA ist das eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen ein wichtiges Anliegen der Schulentwicklung. Es wird besonders auch im neuen G8 unverzichtbar sein. Nach einer knappen theoretischen Einführung schlüpften die Lehrkräfte für einen Nachmittag in die Rolle von Schülern. Sie lösten knifflige mathematische Probleme zuerst in Einzel- und dann in Gruppenarbeit und erkannten, dass das Gruppenergebnis meist über dem besten Einzelergebnis liegt, ein schlagendes Argument für die Bedeutung von Gruppenarbeit. Durch einen Doppelkreis bzw. ein Kugellager, eine Methode, die die wechselnde Partnerarbeit im direkten Dialog ermöglicht, wurden die neuesten Erkenntnisse der effizientesten Methoden des Lernens bearbeitet. Vielfach scheitert eine Gruppenarbeit an der Frage, wie kann ich das mit den vielen Schülern in einem engen Klassenzimmer realisieren? Durch eigenes Tun erkannten die Lehrkräfte, welche organisatorischen und sachlichen Vorbereitungen eine Gruppenarbeit von der Aufgabenstellung bis zur Präsentation gelingen lassen.
Die Veranstaltung brachte allen viele Anregungen und neuen Schwung, der bald auch - zuerst in den 5. Klassen - in die Tat umgesetzt werden soll.