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Thomas Ludwig, als Leiter des W-Seminars Photographie und Videokunst, hat Schülerinnen und Schüler eingeladen, dem Thema Fotorealismus mit eigenen Werken in der photographischen Kunst,Franz Gertsch nachzueifern. Das Thema heißt "Pixel", ähnlich wie Gertsch sich mit seinen Holzschnitten der Reduktion der farblichen Mittel bedient, reduzieren die Schüler photographische Bilder auf ein Minimum an Auflösung unjd digitaler Farbinformation. Zwei Bit Farbinformation und eine Auflösung von maximal 20 dpi sollen genügen bedruckten Acrylgalsplatten auf einer weitreichenden Betrachtungsferne photographische Realität zu erzeugen.
Die Illusion einer kaum wahrnehmbaren Realität, sind im Anschluss hier im digitalen Urzustand zu sehen. Die Werke werden in der mit der Fa. Rehau A.G. geplanten Ausstellung im Oktober gezeigt. Weiterführend besuchen zwei Schülerinnen Franz Gertsch an seiner Schweizer Wirkungsstätte. Das schweizerische Burgdorf mit seinem Museum "Franz Gertsch" dient als als Plattform für ein ein Treffen mit Franz Gertsch selbst.
Dieses Treffen wird wiederum digital aufgezeichnet, und wird als Videobeitrag ebenfalls in Rehau gezeigt. Wir
bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei der Rehau A.G. für die finanzielle Unterstützung.
Jeder Schüler verfolgt sein eigenes künstlerisches Ziel, der Anlass und Inspiration ist der Schweizer Künstler Gertsch, dessen monumentale Holzschnitte jeder im Museum Gertsch der Firma REHAU AG in Rehau betrachten kann. In der Nachbarschaft zu den Werken vom späten Gertsch werden im Sommer die Werke unserer jungen Künstler gezeigt.
In Zusammenarbeit von REHAU AG und der Fachschaft Kunst ist am Schiller-Gymnasium in Hof Ende 2009 ein umfangreiches Kunstprojekt entstanden: „Gertsch inspiriert Kunstunterricht“.
Gertschs Realismus ob als Porträtist oder Landschaftsmaler übt heute eine große Faszination auf die jungen Künstler des Schiller-Gymnasiums aus. Dies scheint ein starker Zug der zeit zu sein! Sichtbares, Reales, Handfestes als Gegenpol in einer visualisierten, scheinbar gegenstandslosen Welt offenbart sich als hohes ästhetisches Gut.
In vier Gruppen mit vier unterschiedlichen Konzepten, betreut von vier Kunstlehrern, gestalten die Schüler ihre Werke. Sicher spielt die Großformatigkeit in den Werken von Gertsch auch eine wichtige Rolle. Einmal steht die Porträtfotografie am Anfang des künstlerischen Prozesses, die dann digital aufgelöst wird, sodass vordergründig nur abstrakte Strukturen erscheinen, die aber dann doch Menschen abbilden. Das andere mal steht das Aquarell oder das Bild in Öl am Beginn. Als Produkt kommt ein Werk aus modernen Kunststoffen zum Vorschein. Eine kleine Bleistiftzeichnung, ein Selbstporträt, digitalisiert, monumentalisiert, am Ende aber steht ein Ölgemälde auf Leinwand!
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Vor den monumetalen Drucken von Franz Gertsch in Rehau.JPG | (754.26 KB) |