[schiller-gymnasium hof]
[NTG und WSG-W]

Exkursion zur Sternquell-Brauerei nach Plauen

Im Chemieunterricht der 12. Klasse werden die Alkohole behandelt. In diesem Zusammenhang beschäftigt man sich auch mit der alkoholischen Gärung, wobei den Schüler/innen des Grundkurses 2c3 die Idee kam, sich mit dem Prozess der alkoholischen Gärung am Beispiel der Bierherstellung genauer zu beschäftigen. Und zwar nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch mittels einer Brauereibesichtigung. Schnell war mit der Sternquell-Brauerei in Plauen ein passendes Unternehmen gefunden, so dass einer Exkursion nichts mehr im Weg stand.
Am 15. Juli war es dann soweit und die Einführung in die Tiefen des Brauereiwesens konnte starten. Mit Herrn Steiner, einem ehemaligen Sternquell-Braumeister, hatten wir einen sehr kompetenten Führer, der uns mit Informationen rund um das Bier sowie das Unternehmen versorgte.
Unser Rundgang begann im Betriebsteil Neuensalz an der Abfüllanlage und führte uns zunächst weiter zu den Gär- und Lagerstätten. Auch ein Hopfengarten sowie ein Feld mit Braugerste konnten wir auf dem Betriebsgelände erkunden.
Um einen Blick auf das Sudhaus, dem Herzstück der Brauerei, werfen zu können mussten wir unseren Standort in die Plauener City verlagern, wo die Brauerei ursprünglich ihren Standort hatte. Heute finden sich dort neben dem Sudhaus noch die Verwaltung sowie die Hefereinzuchtanlage der Brauerei. Im Sudhaus gab uns Herr Steiner abschließend einen Überblick über die großtechnische Herstellung der Sternquell-Biere, ausgehend von den vier Rohstoffen Wasser, Hopfen, Malz und Hefe.
Nach diesem sehr informativen Teil konnten wir unsere Betriebsbesichtigung in geselliger Runde in der Tenne der Brauerei beschließen.

Wir bedanken uns nochmals bei Herrn Steiner sowie der Sternquell-Brauerei für den interessanten Rundgang und die freundliche Bewirtung.

Erste Informationen durch Herrn Steinert

Modernste Technik in der Abfüllanalge

Besuchergalerie in der Abfüllanlage

Im Hopfengarten

Im Sudhaus

Unsere Gruppe mit Herrn Steinert

Für den Kurs 2c3 StRin B. Münzer, 27.07.2009

Zur Sternquell-Brauerei?

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Betriebsbesichtigung der Firma RAUMEDIC AG in Münchberg

Am 16.03.2009 besichtigten die Mitglieder des Leistungskurses Chemie mit ihrer Kursleiterin OStRin Katrin Reukauf die Firma RAUMEDIC AG. Auch die beiden neu an die Schule gekommenen Referendarinnen nutzten die Gelegenheit, sich bezüglich in Nordostoberfranken angesiedelter Industriebetriebe zu informieren. Die RAUMEDIC AG produziert kundenspezifische Kunststoffprodukte für viele Anwendungsgebiete der medizinisch-technischen und pharmazeutischen Industrie.
Nach einem freundlichen Empfang der Schülerinnen und Schüler durch Tina Vogler erfolgte eine Führung durch die Fertigungsräume des Betriebs. Den Schülern und Schülerinnen wurde bei dem Rundgang ein umfassender Überblick über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche und das Produktsortiment gegeben.
Es konnte die Fertigung von Kathetern und Schläuchen für den medizinischen Bedarf beobachtet werden. RAUMEDIC stellt beispielsweise Blasenkatheter her. Diese werden verwendet, um Untersuchungen zur Diagnostik von Funktionsstörungen der Harnblase und der Harnröhre durchzuführen. Dabei werden Füllungsvermögen und Verschlussdruck des Schließmechanismus der Blase gemessen. RAUMEDIC-Neuromonitoring-Katheter messen dagegen den Hirndruck, den Sauerstoffpartialdruck sowie die Hirntemperatur der Patienten.
Im Anschluss an die Werksführung wurden die Schülerinnen und Schüler über die Grundstoffe, die für die Kunststoffprodukte verwendet werden, informiert. Dabei konnten die Schüler Geruchs - und Fühlproben der einzelnen Grundstoffe vornehmen. Es wurde darauf hingewiesen, dass RAUMEDIC über Alternativen zu DEHP- (Diethylhexylphthalat) Weichmachern verfügt, die als fruchtschädigend und fruchtbarkeitsschädigend eingestuft werden.
Nach den umfassenden Erklärungen und der Besichtigung des Betriebes war es insgesamt betrachtet eine sehr, sehr interessante Exkursion. Die Schüler und Schülerinnen konnten ihr bestehendes Wissen festigen und durch den Einblick in die Praxis der Fertigung von Kunststoffprodukten erweitern. Die Schüler wurden auch auf die vielfältigen Möglichkeiten einer späteren Ausbildung hingewiesen.

01.06.09, StRefin Alexandra Deibl

Weitere Infos zur Raumedic AG?

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"Faszination Werkstoffe"

Besuch einer Ausstellung an der FH Hof

Am 28.10.08 unternahm der naturwissenschaftliche Teil der Klasse 10c des Schiller-Gymnasiums einen Unterrichtsgang an die Fachhochschule Hof.
Dort besuchten die Schüler die Ausstellung "Faszination Werkstoffe im Alltag- Jeder hat´s aber keiner kennt´s" und erhielten eine Führung durch die Labore der Hochschule.
Diese Ausstellung verfolgte das Ziel, die Entwicklung neuer Werkstoffe zu veranschaulichen und die unausgeschöpften Möglichkeiten zu umreißen.

So begaben wir uns per Bus am Nachmittag zur FH Hof um dort von Herrn Ing. Keppel begrüßt zu werden. Zunächst gingen wir in die Labore und man zeigte uns eine Infarotkamera und wie verschiedene Stoffe durch diese Kamera aussahen und sich dazu verhielten. Danach zeigte man uns ein Rasterelektronenmikroskop(REM) und erklärte uns die Funktionsweise und die daraus resultierenden Möglichkeiten. Zur Überleitung auf das Ausstellungsthema konnten wir hautnah die Herstellung von Kunststoffschlüsselanhängern miterleben und die Technick hinter einem so einfach erscheinenden Alltagsgegenstand begreifen.
Die Führung durch die Ausstellung selber veranschaulichte nicht zuletzt anhand der zahlreichen Anschauungsobjekten ganz alltäglich gewordene Dinge. Von den Bestandtteilen und Funktionsweisen einer
Ceran Platte, über die Anforderungen an den Flügel eines Windrades bis hin zu den nützlichen Besonderheiten eines Keramik Messers wurden die ein oder anderen Wissenslücken geschlossen. Nicht minder beeindruckte der aufwendige Herstellungsprozess einer gewöhnlichen Handzahnbürste, wobei auch die Möglichkeiten gezeigt wurden, die theoretisch ausführbar wären, beispielsweise eine Zanhbürste, die ganz ohne Zahanpasta nur mit Licht die Zähne reinigt.
Besonders überraschend war die Erkenntnis, was für ein unbemerkter Aufwand betrieben wird, um zum Beispiel Kaffee zu trocken und luftdicht zu halten und Süßigkeiten vor Feuchtigkeit zu schützen.
Ebenfalls erstaunlich war die Möglichkeit, die die Architektur mit der Anwendung spezieller Betonsteine hat, die auf Grund einseitig ausgerichteter Moleküle lichtdurchlässig waren.
Zum Schluss gingen wir mit einem Andenken und vielen nützlichen Informationen nach Haus.

Annika Burkel und Christine Mages (10cN)

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Chemie - LK an der FAN der Uni Bayreuth

Schülerführung am Lehrstuhl „Bioprozesstechnik“

Im Rahmen der Studieninformationstage für Ingenieurswissenschaften oder auch angehende Ingenieure wurde am 14.März 2008 der Studiengang „Bioprozesstechnik“ an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften vorgestellt. Deshalb fuhren die Mitglieder des Chemie – Leistungskurses und 2 weitere Kollegiatinnen aus der K12 mit ihrer Lehrerin Frau Reukauf ein weiteres Mal zu einem Besuch an die Bayreuther Universität.
Nachdem sich, nach einigen Schwierigkeiten, alle am ausgemachten Treffpunkt gesammelt hatten, ging der Rundgang durch die Laborräume des FAN - Gebäudes los. Bei jenem erhielten wir einen guten Ein- und Überblick über die Arbeit der Wissenschaftler und Studenten sowie über das Studium der Bioprozesstechnik. Wir erfuhren u.a., dass es eine deutliche Trennung zwischen dem Chemie- und dem Biologietrakt gibt, alle Labore auf dem neuesten Stand eingerichtet sind und eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht.
Als wir den Rundgang beendet hatten, hielt Dr. Valérie Jérôme einen sehr interessanten Vortrag über das Studium der Bioprozesstechnik bzw. das Studium des Ingeneurwesens in Bezug auf die Naturwissenschaften und gab uns einen Überblick über die möglichen Studiengänge an der FAN.
Mit dem Ende dieser Präsentation fand der Ausflug an die Bayreuther Uni um 16.00 Uhr seinen Ausklang und wir machten uns auf den Heimweg in die wohlverdienten Ferien.

Susanne Seibt (2C1), 04.04.2008

Zur FAN?

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Auf den Spuren der Braukunst oder:

Wie der Mensch Mikroorganismen für seine Zwecke einspannt.

Ein Besuch der Sternquell-Brauerei Plauen

Der Chemie-Leistungskurs 3C1 besuchte am 13. März 2008 die Sternquell-Brauerei, um sich bei einer Betriebsbesichtigung in die höhere Braukunst einweihen zu lassen. Im Unterricht wurde einige Zeit zuvor im großen Themenblock der Dissimilation die alkoholische Gärung in der Theorie erläutert. Wie sie im Wirtschaftsleben ihre Anwendung findet, sollte die Betriebsbesichtigung zeigen.

Der Rundgang begann unter der Führung von Herrn Steinert, einem ehemaligen Braumeister der Brauerei, im Vertriebszentrum der Brauerei in Plauen / Neuensalz. Erste Station war die vollautomatische Flaschen- und Fassabfüllanlage. Anschließend konnten wir einen Blick in die mikrobiologischen Labors, dem Ort der Qualitätskontrolle, werfen, um dann die Anlagen rund um die Gär- und Lagertanks sowie die Filtration zu erkunden.

Ein Ortswechsel in die Plauener City führte uns schließlich in das Herz der Brauerei, nämlich in das Sudhaus, wo die Würze hergestellt wird, aus der durch Zugabe der Hefe schließlich das Jungbier entsteht, aus dem dann durch Reifung der beliebte Gerstensaft entsteht.
Den konnten wir dann auch bei einem gemütlichen Zusammensein im Felsenkeller der Brauerei in kleiner Menge kosten und uns dabei über die beruflichen Möglichkeiten in der Brauindustrie informieren.
Wir danken der Sternquell-Brauerei und insbesondere Herrn Steinert für den informativen Nachmittag und die freundliche Bewirtung.

Herr Steinert, die Schüler/innen des Leistungskurses Christoph Jahn, Thomas Bräsecke, Maximilian Seuß, Kristina Ritter, Moritz Podszus und Anne Pöll

Für den Leistungskurs B. Münzer, 03.04.2008

Zur Sternquell-Brauerei?

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"Chemie vernetzt Naturwissenschaften und Technik"

Bericht über einen Projekttag

Klasse 9c des Schiller-Gymnasiums an der Universität Bayreuth

Am 11.02.2008 besuchte der naturwissenschaftliche Teil der Klasse 9c des Schiller-Gymnasiums die Universität Bayreuth. Dort nahmen die Schüler an einer Veranstaltung im Rahmen des Projektes C#Nat "Chemie vernetzt Naturwissenschaften und Technik" zum Thema Mikroskopie – Reise in die Nanowelt teil. Dieses, vom Lehrstuhlinhaber der Chemie Didaktik, Herrn Dr. Wagner, initiierte Projekt verfolgt das Ziel, Schüler mit dem außerschulischen Lernort Universität vertraut zu machen und sie mit Techniken und Arbeitsweisen sowie Forschungsgeräten bekannt zu machen, wie es im regulären Unterrichtsbetrieb an den Schulen kaum möglich ist. Dabei soll besonders das technische Verständnis und der Anwendungsbezug des im Unterricht vermittelten Stoffes gefördert werden.
So traten wir also die Fahrt nach Bayreuth per Zug bereits früh am Morgen an. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Universität, wo wir von Herrn Dr. Häfner und Herrn Dr. Sauer sehr freundlich begrüßt wurden.
In einer kurzen Präsentation frischte Dr. Häfner zunächst das Wissen der Schüler über die Funktionsweise des Lichtmikroskops auf, bevor er anschließend zum Thema Rasterelektronenmikroskop (REM) und Rastertunnelmikroskopie (RTM) überging. Der Vortrag wurde von praktischen Demonstrationen begleitet, bei denen z.B. die Oberfläche einer CD genauer unter die Lupe genommen wurde.
Anschließend wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Diese konnten dann, getrennt voneinander eine Probe für das REM vorbereiten, und eine bereits fertig gestellte Probe, eine mit Platin überzogene Stubenfliege, unter dem Elektronenmikroskop betrachten. Dabei wurden den Schülern die Funktionsweise und der Aufbau des REM noch einmal direkt am Objekt verdeutlicht. Auch konnten sie Aufnahmen einer Graphitoberfläche betrachten, bei denen mit Hilfe des RTM die einzelnen Atome sichtbar gemacht wurden. Dabei war auch Zeit für Fragen aller Arten, unter anderem erhielten die Schüler neben fachlichen Informationen auch Informationen über den Ablauf des Studiums der Chemie im Allgemeinen.
Zum Abschluss des Projektes wurde die Klasse dann vom Lehrstuhl noch zum Mittagessen in die Mensa eingeladen, womit unser Besuch an der Uni gemütlich zu Ende ging.

12.03.08 Katharina Moser, StRefin

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Schülertage Chemie an der Universität Bayreuth

„Chemie – aus Freude am Stoff“

Chemie-LK des Schiller-Gymnasiums an der Uni Bayreuth

Am 13. Oktober 2007 bot die Universität Bayreuth, wie schon in einigen Jahren zuvor, wieder einen Schnuppertag für alle Chemieinteressierten unter dem Motto: „Chemie – aus Freude am Stoff“. So begaben sich also 7 Interessierte, meist Mitglieder des Chemie–Leistungskurses 2007/09 mit ihrer Kursleiterin, Frau Reukauf am Samstagvormittag auf den Weg nach Bayreuth.
Beim dortigen Eintreffen im Gebäude NW II auf dem Campus der Universität wurden wir freundlich mit einem kleinen Frühstücksimbiss empfangen bevor es zu den Vorträgen in den Hörsaal ging. Dort wurde uns von verschiedenen Professoren und Dozenten eine Einweisung in das Studium der Chemie (mit einem Abschluss als Bachelor & Master bzw. Doktor) als auch in das Lehramtsstudium mit Chemie als Unterrichtsfach (mit einem Staatsexamen oder Bachelor- & Master-Abschluss) in Bayreuth gegeben.
Nach einer kleinen Pause zur Erholung ging es weiter mit einem sehr interessanten und lehrreichen Vortrag über Proteine von Prof. Dr. Rösch.
Es folgte die Mittagspause, in der wir von den Veranstaltern zu Döner und Getränken eingeladen wurden. Anschließend wurden wir in die 4 Gruppen aufgeteilt, für die wir uns am Morgen eingeschrieben hatten. Diese hatten jeweils ein eigenes Thema zu bearbeiten.
So bauten die Mitglieder der 1. Gruppe in einem Labor eine echte organische Solarzelle, die 2. Gruppe schaute sich die Methode der NMR-Spektroskopie an und wurde näher in dieses Gebiet eingewiesen, während die 3. und 4. Gruppe sich mit der Kolloid- und Polymerchemie beschäftigten und die zugehörigen Geräte bestaunten.
Nachdem alle ihre Gruppenphase beendet hatten, wurde zu Kaffee und Kuchen im Foyer vor den Hörsälen geladen. Anschließend folgte eine Gesprächsrunde mit Studenten der Universität Bayreuth, die einem sehr viele Eindrücke aus dem Diplom- sowie aus dem Bachelor – Master – Studium vermittelte. So fand der Tag einen würdigen Ausklang und bot uns viel Gesprächsstoff für unseren Chemieunterricht.

Susanne Seibt, K12

zur Uni Bayreuth?

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