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Von links: Timo Greim (K13), Armin Merkel (Q11), Andreas Klein, Maximilian Dietrich, Sascha Pfeuffer (alle K13)
Diese waghalsigen „Sechs“ sind das „Blechbläserquintett des Schiller-Gymnasiums“ und nennen sich „BrassChiller“. Woher kommt nun dieser Name, was bedeutet er und wer steckt dahinter? Der Name „BrassChiller“ setzt sich zusammen aus „brass“, was im Fachjargon einen Sammelbegriff für Blechblasinstrumente bezeichnet, und dem in der Umgangssprache mittlerweile sehr geläufigen Wort „chiller“. Mit das wichtigste dieser Wortzusammensetzung ist jedoch das versteckte „Schiller“, womit der Bezug zu unserer Schule hergestellt werden soll und was zeigt, dass wir uns auch mit unserem Emblem mit dieser identifizieren wollen. Wer sind „wir“? Das Quintett setzt sich zusammen aus Andreas Klein mit der Tuba, Maximilian Dietrich am Euphonium, Armin Merkel als Hornist und den beiden Trompeten Timo Greim und Sascha Pfeuffer. Anfangs wurde diese Gruppe ins Leben gerufen, um die neu restaurierte Orgel in St. Otto einzuweihen. Dieser Einsatz war in der Hinsicht eine große Herausforderung für uns alle, da wir mit einem Organisten aus Würzburg zusammenspielen sollten. Dieses Unterfangen gelang so gut, dass viele weitere Auftritte mit aber auch ohne Orgel folgen sollten. So sorgten wir bei weiteren Gottesdiensten, wie z.B. dem Konfirmationsgottesdienst in St. Johannes oder dem Schuljahresanfangsgottesdienst, für die musikalische Umrahmung. Der Höhepunkt des Engagements im kirchlichen Bereich war jedoch ein Rundfunkgottesdienst in St. Marien wiederum mit jenem Orgelspieler aus Würzburg. Neben diesen Darbietungen in den Kirchen von Hof, ließen auch andere Auftrittsmöglichkeiten nicht lange auf sich warten. Besonders bei der Absolvia traten wir in den ersten Monaten unseres Schaffens mehrmals in Erscheinung. Ebenfalls spielten wir im schulischen Rahmen beim Adventskonzert und der Abiturientenentlassfeier oder gaben für scheidende Angestellte ein Ständchen im Treppenhaus zum Besten.
Trotz der nötigen Strenge und Ordnung zeigte Herr Mehling in den zahlreichen gemeinsamen Proben immer wieder, warum wir Musiker und Schüler ihn als Lehrer und Mentor unheimlich schätzen und respektieren. Neben dem schaffensreichen Durcharbeiten der Stücke, kamen auch sehr amüsante oder weiterbildende Gespräche nicht zu kurz. Unterm Strich waren diese Stunden, der wohl beste Nachmittagsunterricht, den wir alle je hatten.
Und so bedanken wir uns in erster Linie bei unserem Musiklehrer StD Wolfgang Mehling, der doch einiges an Geduld hat aufbringen müssen, um uns zu der musikalischen Einheit zu formen, die wir jetzt sind. Desweiteren verabschieden wir uns mit diesen Zeilen aus unserer „Gründerschule“ und hoffen, dass wir allen Zuhörern ein wenig Freude bereiten konnten.
Sascha Pfeuffer, K13
10.11.2010